Dregeno Seiffen
  • Deutsch
  • English
  • Japanese
Ich bin ein: Mitglied Händler
Benutzername:
Passwort:
 
Ich bin ein: Mitglied Händler
Benutzername:
Passwort:
 

Der König und sein Gefolge

In seiner langen Geschichte hat der Nussknacker viele Vorgänger: Die erste Nusszange, bestehend aus zwei bronzenen Hebelarmen, gab es bereits in der Antike. Dieser praktische Helfer wurde sehr bald auch zum Gegenstand figürlicher Darstellungen.

Bereits 1735 war in Sonneberg von hölzernen „Nussbeißern“ die Rede. Es waren kräftige Gestalten mit großem Kopf und einem Hebel am Rücken, mit dem die Nuss gegen den Oberkiefer gedrückt und somit geknackt werden konnte.

Die heute weltberühmten Seiffener Nussknacker entstanden der Überlieferung nach erstmalig um 1870 in der kleinen Werkstatt Wilhelm Füchtners. An ihrem Grundaufbau hat sich bis heute nichts geändert: Ein ca. 35 cm großer Nussknacker dieser Art wird in etwa 130 Arbeitsgängen hergestellt und kann aus bis zu 60 Einzelteilen bestehen. Es wird vorwiegend Fichten- oder Buchenholz verarbeitet, und zum Dekorieren werden Materialien wie Fell, Borsten, Leder, Stoff, Schnüre und leuchtend bunte Farben verwendet.

Sein oft grimmiges Aussehen hat der Nussknacker wohl dem Humor der Handwerker zu verdanken: König, Husar und Gendarm stellten mit leichter Satire die damalige Obrigkeit dar. Und was wäre die erzgebirgische Figurenwelt heute ohne ihren König Nussknacker?

 

Nussknacker im Online-Shop kaufen »