Dregeno Seiffen
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Festliches Licht

In ihrer äußeren Erscheinung ähneln die erzgebirgischen Weihnachtspyramiden anderem, nicht beweglichem Weihnachtsschmuck, wie dem Lausitzer Pyramidenleuchter, dem Thüringer Reifenbäumchen oder auch dem Klausenbaum aus Bayern. Im Aufbau mit den beweglichen Teilen unterscheidet sich jedoch die Drehpyramide des Erzgebirges von den anderen Pyramidenformen.

Die sich drehende Weihnachtspyramide, wie wir sie heute kennen, wurde erstmals 1817 im „Gemeinnützigen Erzgebirgischen Anzeiger“ erwähnt. Bei ihrer Gestaltung diente sicher das bergmännische Vorbild des Pferdegöpels den Handwerksmeistern als Anregung.

Jetzt wurden die weihnachtlichen Erzählungen lebendig: Festlich erleuchtet drehten sich durch die aufsteigende Wärme der Kerzen auf den einzelnen Stockwerken die gedrechselten oder geschnitzten Figurengruppen.

Zunächst waren Weihnachtspyramiden nur Einzelstücke, die in den Spielzeugmacher-Familien entstanden, um in der Adventszeit die eigene Stube weihnachtlich zu schmücken. Eine gewerbliche Herstellung der erzgebirgischen Pyramiden begann erst später, im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts.

Heute gibt es sie in unzähligen Varianten: en miniature oder mannshoch, durch Kerzen oder Elektromotor angetrieben, und mit einer atemberaubenden Vielfalt an figürlichen Motiven.

 

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